Das Re:colo Therapiezentrum ist ein gemeinsames Projekt der ukrainischen NGO Art Dialogue und des deutschen Vereins Existentia e.V. Initiiert wurde das Projekt von der ukrainischen Psychotherapeutin Oksana Pecharsky und der deutsch-polnischen Regisseurin und Mitgründerin von Existentia e.V., Elwira Niewiera.
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Dmytro Matviishyn studierte Architektur und Städtebau an der Ukrainischen Nationalen Forstuniversität und arbeitete anschließend als leitender Architekt und Freelancer bei ZOTOV&CO, YOD Design, Pashenko und ZELEMIN. 2018 gewann er den CANactions Young Architects Competition und belegte den zweiten Platz bei einem internationalen Architekturwettbewerb für die Trojska School in Prag. Seine Arbeit konzentriert sich auf die Neugestaltung städtischer und ländlicher Räume, die Revitalisierung brachliegender Flächen und zeitgenössische ukrainische Architektur. Als Teil des Teams von ZOTOV&CO und CANactions arbeitete er am Telychka-Masterplan für ein 200 Hektar großes ehemaliges Industriegebiet im Zentrum von Kiew. Zudem lehrt er Architektur an der Kharkiv School of Architecture. Zu Beginn der russischen Großinvasion meldete er sich freiwillig zu den ukrainischen Streitkräften; seit April 2026 dient er erneut in der ukrainischen Armee. Er ist der leitende Architekt des zukünftigen Re:colo Therapiezentrums.
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Art Dialogue ist ein ukrainischer Verein, der an der Schnittstelle von Kultur, Bildung und gesellschaftlicher Entwicklung tätig ist. Seit mehr als zehn Jahren setzt die Organisation Projekte um, die Kultur und Bildung als Instrumente für die Entwicklung von Gemeinschaften, den Zugang zu Chancen, soziale Inklusion sowie die Unterstützung von Menschen nutzen, die von den Folgen des Krieges betroffen sind. Die NGO verfügt über umfangreiche Erfahrungen im Kulturbereich und realisiert Projekte in den Bereichen Theater, Film und interdisziplinäre Kunst.
Ein weiterer zentraler Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt im Bereich der psychologischen Rehabilitation und langfristigen Traumatherapie für vom Krieg betroffene Frauen: Von 2024 bis 2026 führt Art Dialogue in Slawske in der Region Lwiw das Pilotprogramm zur psychologischen Rehabilitation von Frauen durch, die vom Krieg betroffen sind.
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